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Windeln statt Wissenschaft

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Naturwissenschaftlerinnen geraten in der Forschung unter Druck, sobald sie Kinder bekommen.

34 Prozent der vollzeitbeschäftigten Forscherinnen in Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurwissenschaften und Mathematik weltweit geben ihre Stelle nach der Geburt ihres ersten Kindes auf. 38 Prozent der Frauen bekommen weniger Jobangebote, seit sie Mütter sind. Bei Vätern sind es 13 Prozent. Das fand die Organisation Mothers in Science (MiS) im Jahr 2020 in einer Umfrage mit 9000 Wissenschaftler:innen aus 128 Ländern heraus.

Isabel Torres, Biologin und Vorsitzende von MiS, beklagt den Druck, dem Mütter ausgesetzt seien. Sie arbeiteten mehr, obwohl sie weniger Zeit besäßen. Entscheiden sie sich folglich für eine Teilzeitbeschäftigung oder ganz gegen den Beruf, hielten Kollegen und Vorgesetzte es für eine freie Entscheidung.

Ähnliche Ergebnisse ergab eine Studie der University of Colorado Boulder in den USA. Dort ist die Produktivität von Wissenschaftlerinnen mit Kindern bis zu 83 Prozent niedriger als die von Wissenschaftlern mit Kindern. Nahezu identisch ist die Produktivität bei Frauen und Männern in den fünf Jahren vor der Geburt des ersten Kindes.

Meh

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