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Wie leuchten Glühwürmchen?

Jetzt im Juni kann man sie in lauen Sommernächten wieder beobachten: Glühwürmchen. Ihr sanftes Leuchten dient dazu, dass Männchen und Weibchen zur Paarung zueinanderfinden – wenn das nicht romantisch ist. Und hinter dem Leuchten steckt eine ganze Menge Chemie.

Weibchen des Großen Leuchtkäfers (Lampyris noctiluca) Foto: Wofl~commonswikiLampyris noctilucaCC BY-SA 2.0 DE

Glühwürmchen, auf Englisch Fireflies („Feuerfliegen“), sind keine Würmer, sondern gehören zur Gruppe der Käfer und werden daher auch Leuchtkäfer genannt. Bei vielen Glühwürmchenarten leuchten nur die flugunfähigen Weibchen. Sie wollen auf diese Art Männchen anlocken. Das Phänomen des Leuchtens nennt man Biolumineszenz. Die verschiedenen Lumineszenzarten wurde bereits hier beschrieben.

Das Video von Chemistry Views erläutert die chemischen Reaktionen, die zum Leuchten der Glühwümchen führen.

Übrigens, die Energieausbeute der Glühwürmchen ist viel höher als die einer Glühbirne oder einer Diode, das heißt, wir können von den Glühwürmchen noch einiges lernen. Mehr Informationen und Links zu weiteren Beiträgen findet ihr auf der entsprechenden Seite bei ChemistryViews.

Dieser Artikel erschien zuerst auf faszinationchemie.de.

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