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Der Wirtschaftschemiker

Gestaltungsoptimismus

Nachrichten aus der Chemie, Januar 2023, Seite 51, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

„Yes, we can“ – mit diesem Slogan hat der damalige Präsidentschaftskandidat Barack Obama den Mut zur Gestaltung einer besseren Zukunft in wenige Worte gefasst. Solchen Gestaltungsoptimismus benötigen wir in Deutschland im Jahr 2023.

Ja, die Wettbewerbsposition der deutschen Chemieindustrie hat sich mit der geopolitischen Zeitenwende verschlechtert. Energie- und Rohstoffkosten sind gestiegen, globale Lieferketten funktionieren nicht mehr so reibungslos wie früher. Aber wie sieht für die Chemieindustrie in Deutschland die ökonomisch erfolgreiche Zukunft im Jahr 2030 oder 2045 aus? Wir müssen heute an den politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen arbeiten – Grünstrom, H2, CO2-Pipelines, Carbon Capture and Storage. Zudem gilt es, auch in Gesellschaft, Industrie, Wissenschaft und Bildung alle Anstrengungen für eine gemeinsame grüne Innovationsoffensive zu unternehmen. Diese soll mit neuen Produkten, Prozessen und Geschäftsmodellen zu Wohlstand innerhalb der planetaren Grenzen führen.

Im Industriepark Höchst haben wir zwölf Stellschrauben gefunden, um den CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Methan, Methanol, Ethylen und Essigsäure sind

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