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Der Wirtschaftschemiker: Einen verlässlichen politischen Rahmen setzen

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die Umgestaltung der Industrie zur CO2-Neutralität bis zum Jahr 2045 ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Das sagt sich leicht, ist aber in der Praxis schwierig. Das Jahr 2045 haben die meisten Akteure als Zieldatum akzeptiert. Aber was ist mit der Gestaltung des Transformationspfads – wird auch diese als Gemeinschaftsaufgabe verstanden? Gibt es auch dort Klarheit und Konsens? Mitnichten.

Die Chemieindustrie schafft die Transformation zur CO2-Neutralität nicht allein – sie ist auf eine neue Energie-Infrastruktur, einen klaren politischen Rahmen und öffentliche Unterstützung angewiesen.

Eine ökonomisch sinnvolle Transformationspolitik muss die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Industrie sichern und ein Abwandern der Industrie verhindern. Fehler bei der CO2-Bepreisung können zu internationalen Verzerrungen führen. Planungs- und Investitionssicherheit müssen für die Industrie geschaffen werden, denn Anlagen, die heute konzipiert und gebaut werden, haben eine geplante Laufzeit von 20 bis 30 Jahren.

Gegenwärtig ist nicht absehbar, von wo der Strom aus erneuerbaren Energiequellen,

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