Elementerätsel 6/2026
Cosi celeste
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Ich mache die Leere noch leerer, denn in Gesellschaft fühle ich mich am wohlsten.
Mein Körper ist das Zentrum des Raums, mein Chlorid sieht fast genauso aus.
Ich brenne am römischen Himmel und rinne Dir wie Zeit durch die Hände.
Ich ging einmal mit meinen Freunden in Bad Dürkheim baden, doch dort wurde ich vom Rest getrennt.
Welches Element ist gesucht? Senden Sie die Lösung bis zum 24. Juni an nachrichten@gdch.de; unter den richtigen Einsendungen losen wir eine siegreiche aus (es gibt auch was zu gewinnen!). Die Auflösung steht im nächsten Heft.
Auflösung aus Heft 5: Erbium
In der Glasfaserkommunikation werden erbiumdotierte Faserverstärker (EDFA) als optische Verstärker eingesetzt. Sie ermöglichen eine globale Datenübertragung, ohne die optischen Signale in elektrische zu übersetzen.
Erbium wurde 1843 von Carl Gustaf Mosander in der Grube Ytterby entdeckt. Der Name „Erbium“ steckt buchstäblich in der Mitte von „Ytt-erb-y“.
Natürlich kommt Erbium nur vergesellschaftet mit anderen Seltenen Erden in Erze vor, also im Bund der Familie. Das Elementsymbol „Er“ ist im Deutschen ein Personalpronomen und kann wie im gefragten Beispiel das männliche Nomen „Bruder“ ersetzen.
Erbium-dotierte Yttrium-Alumium-Granat-Laser (Er:YAG-Laser) werden in der Dermatologie eingesetzt. Sie tragen trägt Gewebe präzise und „kalt“ ab , was zur Hautverjüngung genutzt wird.
In der Zahnmedizin wird der Laser eingesetzt, um Karies zu entfernen (Hinweis mittleres Bild).
Feste ionische Verbindungen von Erbium erscheinen rosa, weswegen sie in der Glasindustrie und Keramikherstellung als Farbstoffe eingesetzt werden (Hinweis oberes und unteres Bild).
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