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Von Lithium, Holz und Gas

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Lithium aus Deutschland | Jährlich ungefähr 2600 bis 4700 Tonnen Lithiumcarbonat-Äquivalent pro Jahr – produziert per Geothermie – hält Fabian Nitschke vom Institut für Angewandte Geowissenschaften des Karlsruher Instituts für Technologie für möglich. Wie viel Lithium sich gewinnen lässt, hängt nicht nur von den Lithiumkonzentrationen im Wasser ab, sondern auch von der standortabhängigen Fließrate und der Reservoirgröße. Das Team hat den Forschungsstand dazu in zwei Studien zusammengefasst, Rohstoffmärkte analysiert und Techniken bewertet.

doi: 10.1007/s00767–022–00522–5

doi: 10.1007/s00767–022–00523–4

Holzersatz | Das württembergische Unternehmen J. Rettenmaier & Söhne und die Universität Hamburg wollen Stroh statt Holz als Rohstoff für cellulosische Textilfasern wie Viskose oder Lyocell nutzbar machen. Das Deutsche Biomasseforschungszentrum schätzt, dass das ungenutzte Strohpotenzial in Deutschland zwischen 4 und 9 Mio. Tonnen pro Jahr beträgt. Die Weltproduktion holzbasierter Chemiezellstoffe lag im Jahr 2021 bei 8,6 Mio. Tonnen. Vorteilhaft gegenüber Holz wäre zudem geringerer Energie- und Chemikalienverbrauch beim Faseraufschluss. Das bis

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