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Vergiftung oder Krankheit? Screening mit LC‐MS(n)

Nachrichten aus der Chemie, November 2011, S. 1078-1080, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Goldstandard in der klinischen Toxikologie ist die GC-MS. Für diese Analysenmethode existieren große kommerzielle Bibliotheken mit Referenzspektren, die sich aufgrund der hohen Standardisierung der GC-MS für Geräte aller Hersteller eignen. Ein Nachteil der GC-MS ist die extensive Probenvorbereitung, die meist eine Derivatisierung mit einschließt, damit die Analyte überhaupt gaschromatographisch erfassbar sind. Außerdem eignen sich thermolabile Substanzen und solche mit hoher Molmasse nicht für Analytik mit GC-MS.

Traditionell setzt die klinische Toxikologie die HPLC mit UV- oder Diodenarray-Detektion als Analysenmethode ein. Es existieren kommerzielle UV/Vis-Spektrenbibliotheken mit tausenden von Einträgen. Allerdings zeigen viele Substanzen kein besonders spezifisches UV/Vis-Spektrum, weshalb die Identifikation häufig nicht eindeutig ist.

In den letzten Jahren wurden toxikologische Screeningverfahren mit HPLC-MS entwickelt und publiziert. Diese Analysenmethode weist viel weniger Einschränkungen bei der Analysierbarkeit von Verbindungen auf. Dies und die immer besser werdenden Geräte sowie die Entwicklungen der Steuerungs- und Auswertesoftware haben die HPLC-MS in

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