Wie können wir als Wissenschaftler:innen anderen Menschen verständlich machen, was wir tun und warum? Und wie gelingt es uns, Vorurteilen entgegenzutreten und Bedenken auszuräumen? Das unterscheidet sich je nachdem, wen wir vor uns haben: Kolleg:innen oder Fachfremde.
Die zentrale Frage jeglicher Kommunikation ist stets: Wer ist unsere Zielgruppe? Versetzen wir uns in einen Gerichtssaal. Die Argumente der Rechtsanwältin prallen auf die des Staatsanwalts. Versuchen beide, sich gegenseitig zu überzeugen? Sicherlich nicht, es geht um die Richterin. Diese Dynamik zwischen drei Parteien nennen wir eine Debatte.
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Bei der Überzeugungskunst ist manchmal schwierig zu klären, wer die Zielgruppe ist: Möchten wir unser Gegenüber, eine dritte Person oder Gruppe überzeugen? Wenn die Standpunkte stark divergieren oder die Entscheidungsgewalt nicht bei Ihrem Gegenüber liegt, sollten Sie sich wie