Gesellschaft Deutscher Chemiker

Meldung

Tetraalkylsilane dealkylhalogenieren

Nachrichten aus der Chemie, Januar 2024, S. 46-49, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die Oestreich-Gruppe an der TU Berlin überführt Tetraalkylsilane (1) in Ausbeuten von 88 bis 95 % in Trialkylchlorsilane (3). Als Halogenquelle dient Dichlorethan (2). Der Trimethylsilyliumcarboranat-Präkatalysator aktiviert Dichlorethan, das in einer Friedel-Crafts-Alkylierung mit dem Lösungsmittel zum aktiven Katalysator reagiert, dem Alkylcyclohexadienyl-Kation. Der Katalysator protodealkyliert (1) und bildet das Trialkylsilyliumcarboranat. Chloridtransfer aus (2) führt zu den Produkten (3) und treibt den Katalysezyklus weiter. Ein Deuterierungsexperiment mit Deutero-Benzol bestätigt den Reaktionsverlauf. Dabei entsteht aus (2) deuteriertes Diphenylethan und aus (1) deuteriertes Alkan. Unsymmetrisch substituierte Silane reagieren selektiv an der kürzesten linearen Alkylgruppe. Dibromethan und Diiodethan reagieren analog. UJhttps://media.graphassets.com/GHKFyz16RhqlPG7PVBSp

  • Nature, doi: 10.1038/s41586-023-06646-9

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