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Stühle auf Hanfbasis

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Ein Stuhl aus Hanffasern und Bioharz, Flaschen aus enzymatisch recycelten Textilien und ein CO2-basierter Haushaltsreiniger sind ausgezeichnet worden.

Unternehmen aus den Niederlanden, Frankreich sowie aus den USA und der Schweiz haben den Preis „Renewable Material of the Year 2021“ gewonnen. Das Nova-Institut suchte dafür Materialien, die bis zum Jahr 2050 die Petrochemie ablösen könnten. Die Siegerprodukte sind biobasiert, rezyklieren Gebrauchtes oder nutzen CO2 als Rohstoff.

Die niederländischen Unternehmen Plantics und Vepa produzieren einen Stuhl aus Hanffasern und duroplastischem Harz. Beide Materialien sind pflanzenbasiert, rezyklierbar, und die Produktion braucht mehr CO2, als sie ausstößt.

Die Technik des französischen Unternehmens Carbios zerlegt Kunststoff – etwa Polyestertextilabfälle – enzymatisch in die Monomere. Daraus entstehen dann Kunststoffflaschen aus Polyethylenterephthalat.

Das US-amerikanische Unternehmen Lanzatech gewinnt CO2 aus Abgasen der Stahlindustrie und stellt daraus etwa Ethanol her. Dieses nutzt der Schweizer Handelskonzern Migros in flüssigen Reinigungsprodukten.

Von 36 E

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