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Studium und Krieg

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Es kamen weniger ukrainischen Studierende nach Deutschland als vermutet.

Zirka 30 000 Studierende aus der Ukraine haben sich an deutschen Hochschulen eingeschrieben, seitdem Russland seinen Angriffskrieg auf die Ukraine begonnen hat. Das berichtete Thomas Puhl, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg. Ursprünglich war der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) von bis zu 100 000 Studierenden ukrainischer Hochschulen ausgegangen. Mögliche Gründe für das Ausbleiben vieler Student:innen seien vor allem Sprachbarrieren und die Online-Angebote an ukrainischen Universitäten. Zudem sind Studierende im Sommer in die Ukraine zurückgekehrt.

Für aus der Ukraine geflohene Studenten ohne ukrainische oder EU-Staatsbürgerschaft ist die Lage aktuell ungewiss. Im Gegensatz zu Ukrainer:innen erhalten sie keine Aufenthaltsgenehmigung für zwei Jahre. Sie bekommen stattdessen eine Fiktionsbescheinigung, die einem vorläufigen Aufenthaltsrecht entspricht. Damit dürfen sie weder in Deutschland arbeiten noch an Integrationskursen teilnehmen. Für viele ist die Fiktionsbescheinigung im Dezember abgelaufen – über eine Verlängerung entscheiden die Ausländerbehörden individuell.<

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