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Spezialitäten oder Commodities

Nachrichten aus der Chemie, Mai 2016, S. 630-631, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

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Der Markt für Chemieprodukte lässt sich in Spezialchemikalien und Commodities aufteilen. Die Spezialitäten sind Substanzen, die der Lieferant mit seinem Know-how so formuliert hat, dass sie im Verarbeitungsprozess oder Zielprodukt eine Eigenschaft bewirken, die sich nicht offensichtlich aus der Zusammensetzung der Substanz ableiten lässt. Commodities sind Produkte, die sich über die chemische Zusammensetzung und im Markt vereinbarte Spezifikationen definieren. Diese Unterscheidung ist marktgesteuert und entsteht als Folge eines Kundenbedarfs.

Spezialitäten dienen der Herstellung von Textilien, Lacken und Farben, der Verarbeitung von Kunststoffen und Elastomeren, Druckfarben etc. Die Extrusion von Profilen für Kunststofffenster etwa benötigt interne und externe Gleitmittel. Solche Produkte werden als Gleitmittel meistens ohne Angabe der exakten chemischen Zusammensetzung vermarktet. Man spricht dann etwa von Mischungen aus Fettestern oder Wachsen, ohne diese genau zu spezifizieren. Der Kunde kauft mit dem Gleitmittel eine Eigenschaft und verlässt sich auf das Know-how des Lieferanten. Der Lieferant kennt die Anwendung und hat das Produkt so eingestellt, das

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