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Schichtbetrieb

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Bastian Weinert, Oberassistent an der Universität Marburg, beschreibt die Situation in der Chemie während der Corona-Pandemie.

Nachrichten aus der Chemie: Im Juni dürfen an hessischen Hochschulen wohl wieder Laborpraktika stattfinden; Voraussetzung ist, dass alle die Abstandsregeln einhalten. Was bedeutet das für Sie?

Bastian Weinert: Bisher arbeiteten im Anfängerpraktikum in einer Box mit zwei Abzügen sechs Studierende, jetzt nur noch zwei.

Sie brauchen also mehr Räume?

Ja. Wir haben Nebenräume, die wir nutzen können. Und wir werden mehrere Durchläufe brauchen und im Schichtbetrieb arbeiten. Das geht, weil Vorlesungen digital laufen und die Studierenden sich die Videos auch nachmittags oder abends ansehen können. Und wir brauchen mehr Assistenten. Wenn die Mittel aufgestockt werden, können wir den Personalbedarf mit Hilfskräften bewältigen, sofern verfügbar.

Ist es für Praktikumsbetreuer sehr stressig?

Für mich nicht. Das anorganische Fortgeschrittenenpraktikum, das ich betreue, läuft regulär erst in den Semesterferien, wir haben dann hoffentlich ausreichend Laborplätze. Anstrengender ist es für diejenigen, die Organik und PC-Praktika organi

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