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Rückstände aus dem Kunststoffschlauch

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Rein und genusstauglich muss es sein und darf nicht der Gesundheit schaden: Trinkwasser. Nach der Trinkwasserverordnung dürfen Anlagen, die das Wasser gewinnen, aufbereiten und verteilen, seine Qualität nicht mindern oder es verunreinigen. Werkstoffe in Kontakt mit Trinkwasser müssen sich also technisch wie hygienisch eignen. Der Gehalt an organischem Kohlenstoff ist ein Indikator dafür.

Bisher regelte die Kunststoff-Trinkwasser-Leitlinie (KTW) aus dem Jahr 2016, wie organische Materialien für den Kontakt mit Trinkwasser aus hygienischer Sicht zu beurteilen sind und welche Anforderungen Kunststoffe erfüllen müssen. Als Leitlinie hatte sie eher Empfehlungscharakter. Daher hat die EU ihre Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, die Anforderungen an Materialien im Kontakt mit Trinkwasser zu regeln. Entsprechend hat das Umweltbundesamt im Jahr 2019 die Kunststoff-Trinkwasser-Bewertungsgrundlage (KTW-BWGL) herausgegeben, die die bisherigen Empfehlungen ablöst.

Die KTW-BWGL gilt nicht nur für Kunststoffe, sondern auch für organische Beschichtungen und Schmierstoffe. Das betrifft Rohre oder Schläuche, aber auch Bauteile wie Dichtungen, Hähne, Zähler, Zuleitungskabel oder Membra

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