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Promotionen im Vergleich

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Überdurchschnittlich viele Naturwissenschaftler fertigen eine Doktorarbeit an.

In Deutschland dauert eine Promotion – Medizin nicht mitgerechnet – durchschnittlich 5,7 Jahre. Über alle Fächer gesehen sind dies 4,7 Jahre. Frauen brauchen dafür weniger lange: Sie sind bereits nach 4,3 Jahren fertig, Männer schließen ihre Doktorarbeiten im Schnitt nach 4,9 Jahren ab. Die höchste Promotionsquote gibt es in der Fächergruppe Medizin, hier beträgt sie 57 %. Die Naturwissenschaften und Mathematik folgen mit 38 %; in Chemie liegt die Quote bei 90 %, in Biologie promovieren etwa zwei Drittel. In Kunst und Kulturwissenschaften fertigen die wenigsten eine Doktorarbeit an, es sind 4 % der Absolventen. Die Quoten haben sich über Jahre nur wenig geändert. Im Jahr 2019 schlossen insgesamt 28 690 Personen in Deutschland eine Promotion ab, davon 11 % an einer außeruniversitären Forschungseinrichtung, etwa an einem Max-Planck-Institut.

Insgesamt haben 1,1 % der Deutschen zwischen 25 und 64 Jahren einen Doktortitel. Im Vergleich der OECD-Länder teilt sich Deutschland mit Dänemark, Israel und Australien den neunten Platz. An der Spitze liegen Slowenien (4,5 %), die Schweiz (2,5 %) und L

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