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Pro und Contra ‐ Contra Wasserstoffauto

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Eine flächendeckende Infrastruktur für Wasserstofftankstellen würde Milliarden kosten, und Brennstoffzellen-Pkw sind teuer. Die Technik ist beim Pkw nicht wettbewerbsfähig.

Beim 19. Car Symposium im Februar 2019 hatten wir den Chemienobelpreisträger Akira Yoshino, ausgezeichnet für seine Arbeiten zur Lithiumionenzelle, und den damaligen Daimler-Chef Dieter Zetsche zu Gast. Es lag auf der Hand, dass ich Zetsche nach seinen Einschätzungen zur Brennstoffzelle und zum batterieelektrischen Auto fragen würde. Daimler hat lange Erfahrungen mit Fuel Cells. Bereits um das Jahr 2000 plante Mercedes Serienproduktion der A-Klasse mit Fuel Cells. Zetsche antwortete mit einer Anekdote: Einige Zeit zuvor saß er mit dem Tesla-Chef Elon Musk beim Frühstück und stellte genau diese Frage. „Dieter, ich weiß nicht was besser ist, aber ich weiß, dass die Ladeinfrastruktur für batterieelektrische Autos steht“, antwortete Musk. Mit einem Satz hatte Musk eine abschließende Antwort gegeben. Eine Antriebsform für Pkw, die mehr als eine Nische besetzen soll, braucht in Deutschland knapp 8000 Tankstellen. Eine Mio. Euro pro H2-Tankstelle ist eher eine konservative Kostenschätzung. Wer soll

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