Artikel
Nur 100 % für Promovierende
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Erst im Nachgang und lediglich auf Wunsch des oder der Geförderten könne die Stelle reduziert werden; die dadurch frei gewordenen Personalmittel sind gesperrt und nicht anderweitig nutzbar. Diese Entscheidung basiert unter anderem auf den Ergebnissen der Studie „Wissenschaftskulturen in Deutschland“, die von der Stiftung in Auftrag gegeben wurde.
Der Studie zufolge haben Deutschlands Doktorand:innen einen Beschäftigungsumfang zwischen 50 und 100 %. Besonders bei interdisziplinären Projekten könne dies Spannungen auslösen, wenn Doktorand:innen aus verschiedenen Disziplinen unterschiedlich vergütet und damit bestimmte Disziplinen monetär abgewertet werden. Zudem erschwere eine Teilvergütung, Nachwuchswissenschaftler:innen anzuwerben. Und: Fachbereiche mit höherem Frauenanteil haben meist geringere Stellenanteile als männerdominierte Disziplinen. Damit trägt die bisherige Praxis zum Gender Pay Gap in der Wissenschaft bei. Die Studie empfiehlt daher: Drittmittelgeber sollten eine Vollanstellung für Doktorand:innen aller Fachbereiche als Norm etablier
Überprüfung Ihres Anmeldestatus ...
Wenn Sie ein registrierter Benutzer sind, zeigen wir in Kürze den vollständigen Artikel.