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Nachruf: Gottfried Huttner (1937 – 2021)

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Am 21. Juli 2021 verstarb Gottfried Huttner, Professor für anorganische Chemie, wenige Wochen vor seinem 84. Geburtstag. In der Chemie war er seiner Zeit oft weit voraus.

Gottfried Huttner war eine der markantesten Persönlichkeiten der GDCh, deren Vorstand er vier Jahre lang angehörte. Geboren in eine Chemikerfamilie in Ludwigshafen wuchs er in Burghausen auf und hat bis zu seinem Tod das Bayrische in seinem Herzen und Wesen bewahrt.

Nach dem Abitur studierte Huttner an der TU München zunächst Mathematik und Physik, wechselte dann zur Chemie und promovierte im Jahr 1966. Im Jahr 1972 habilitierte er beim Nobelpreisträger Ernst-Otto Fischer. Nach mehreren Jahren als Lehrstuhlinhaber an der Universität Konstanz folgte er im Jahr 1986 einem Ruf an die Universität Heidelberg, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2005 tätig war.

Schon in der Münchner Zeit entwickelte und nutzte Huttner die Röntgenstrukturanalyse, ohne die die moderne Chemie nicht denkbar wäre. Die Ästhetik molekularer Architekturen war ihm ebenso wichtig wie ihre Funktionalität und das Erkennen von Strukturmustern. S

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