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Goldenzym

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Christoffel und Kollegen berichten von einem Designerenzym, das Gold als Cofaktor nutzt. Sie befestigten einen synthetischen Goldkomplex mit einem Biotin-Anker an zwei benachbarte Bindestellen des tetrameren Proteins Streptavidin. Um das Reaktionszentrum in eine Bindetasche einzubetten, wurde eine kleine Domäne in die Proteinsequenz eingefügt. Nach evolutiver Optimierung der Proteinsequenz cyclisieren Varianten der künstlichen Hydroaminase ein Alkinsubstrat regioselektiv zum Markownikoff- oder anti-Markownikoff-Produkt. Damit das anti-Markownikoff-Produkt entsteht, muss die Dreifachbindung durch beide Goldatome aktiviert werden. Gold erweitert das natürliche Repertoire an Metallcofaktoren. HK

  • Nat. Catal. 2021, 4, 643

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