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Gerhard Schröder (1929 – 2015)

Nachrichten aus der Chemie, April 2016, Seite 456, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Gerhard Schröder, Emeritus für organische Chemie am Karlsruher Institut für Technologie, ist am 18. Dezember im Alter von 86 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit friedlich eingeschlafen.

Gerhard Schröder, geboren in Kassel und aufgewachsen im Waldeck-Kreis, war leidenschaftlicher Chemiker und Hochschullehrer. Nach einer Ausbildung zum Elektriker studierte er Chemie und promovierte im Jahr 1959 bei Rudolf Criegee an der Universität Karlsruhe. Es folgten Postdoktorate bei William von Eggers-Doering an der Yale University bis 1961 und – mit freien Forschungsmöglichkeiten – bei Union Carbide in Brüssel bis 1964.

Viele Forscher sind mit Reaktionen oder Molekülen verbunden. Bei Gerhard Schröder war es Bullvalen – Tricyclo[3.3.2.0]deca-2.7.9-trien (C10H10). Dieses Molekül hat rekordverdächtige 1 209 600 Valenztautomere, da seine zehn Kohlenstoffatome durch fluktuierende Cope-Umlagerungen äquivalent sind. Eggers-Doering und Wolfgang Richard Roth sagten die Existenz dieses Moleküls im Jahr 1963 voraus. Bereits im selben Jahr gelang Gerhard Schröder eine elegante Synthese, publiziert in der Angewandten Chemie. Ausgehend von einem Cyclooctatetraendimer s

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