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Forschung gegen Chemiewaffen
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Das Chemiewaffenübereinkommen (CWÜ) untersagt den Einsatz chemischer Waffen, fordert, Bestände zu vernichten, und verbietet es, neue Chemiewaffen herzustellen. 193 Staaten haben das Übereinkommen ratifiziert, darunter auch die Ukraine und Russland. Das CWÜ durchzusetzen ist jedoch schwierig und hängt von politischen, wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen ab. Das Kompetenznetz Chemie- und Biowaffenkontrolle (CBWNet) will die Verbote chemischer und biologischer Waffen (CBW) stärken. Wie die Forscher:innen in ihrer bisherigen Arbeit zeigten, wirken sich politische Vorgänge im CWÜ und im Biowaffenübereinkommen (BWÜ) darauf aus, wie effektiv die Verbote umgesetzt werden.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert nun die Fortsetzung des Projekts, in der auch neue Entwicklungen berücksichtigt werden, zum Beispiel weitere Verstöße gegen das CWÜ im russischen Krieg gegen die Ukraine, die allgemein verschlechterte sicherheitspolitische Lage sowie der Sturz des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad Ende 2024. Die Forscher:innen wollen die bisherigen Beobachtungen syst
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