Alternativen für thermisch und chemisch beständige Fluorpolymere finden: Vor dieser Aufgabe stehen Unternehmen in Europa derzeit, denn die EU plant, per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) zu beschränken. Welche Verbindungen kommen in Frage, und wo liegen Probleme?
Seit März 2023 liegt ein Vorschlag der European Chemical Agency (Echa) vor, der per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) in ihrer Nutzung beschränken oder verbieten soll. Fluorpolymere enthalten CF2- oder CF3-Gruppen und bilden mit 38 Vertretern eine kleine Untergruppe der PFAS. Sie sind als polymers of low concern (PLC) eingestuft – also als wenig bedenklich für menschliche Gesundheit und Umwelt. Viele Länder, beispielsweise die USA, Kanada, Großbritannien, Dänemark, Frankreich, China und Japan, wollen deshalb die Fluorpolymere aus dem Echa-Vorschlag ausschließen.
Dank Fluorpolymeren sind Smartphones wasserdicht und funktionieren auch unter der Dusche o