Elementerätsel 02/2026
Eiskalt und ohne Drama
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Mich lässt alles kalt – nützlich drinnen oder unter Wasser.
Fügt man mir W und H zu, werde ich misstrauisch.
Wenn es knallt, breite ich mich blitzschnell aus.
Wann es geknallt hat, lässt sich mit mir herausfinden.
Man findet mich in bestimmten Achtarmigen und Schiffsreisenden.
Es war einmal jemand wie ich – Pech, kein Gold.
Welches Element ist gesucht? Senden Sie die Lösung bis zum 23. Februar an nachrichten@gdch.de; unter den richtigen Einsendungen losen wir eine siegreiche aus (es gibt auch was zu gewinnen!). Die Auflösung steht im nächsten Heft.
Auflösung aus Heft 12: Brom
Das typisch Untypische – Brom ist zwar ein typisches Halogen, aber als das einzige unter Normbedingungen flüssige Nichtmetall eine Ausnahme im Periodensystem. Feiern wir dieses Jahr 200-Jähriges bei Brom? Justus Liebig gewann Brom 1825 aus Bad Kreuznacher Sole, hielt es aber für Iodchlorid. Erst Antoine-Jérôme Balard erkannte es 1826 als neues Element.
Brom machte häufig Schlagzeilen und Ärger: Bei Unfällen durch Glasbruch von Flaschen mit flüssigem Brom wurde oft die Feuerwehr zu Schulen gerufen, mittlerweile ist Brom vielerorts aus dem Schulalltag verbannt. Bromhaltige Flammschutzmittel sorgten vor einigen Jahren für einen Annahmestopp von Dämmstoffelementen auf Recyclinghöfen.
Brom stinkt (daher der Name: bromos = Gestank) und ist ätzend und giftig (auch die allermeisten Verbindungen). Es ist aber erstaunlich, was alles irgendwann als Medikament verwendet wurde, Alkalibromide etwa als Beruhigungsmittel.
Die weiteren Fotohinweise: In der Militärluftfahrt dient Bromtrifluormethan (Halon 1301) als Feuerlöschsystem. Die purpurfarbene römische Senatorentoga war gefärbt mit einem Farbstoff aus der Purpurschnecke: 6,6‘-Dibromindigo.
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