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Eine Theorie der Reaktivität

Nachrichten aus der Chemie, Februar 2019, S. 11-14, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Chemiker, die sich mit Reaktionsmechanismen beschäftigten, hatten es in Deutschland bis in die 1960er Jahre hinein schwer. Einer der ersten, der die physikalische mit der organischen Chemie zusammenbrachte, war Walter Hückel.

Walter Hückel (1895 – 1973) war ein Pionier, nicht nur in Deutschland: Er erkannte und betonte die Bedeutung der physikalischen Chemie für das Verständnis organischer Reaktionen.1) Aber obwohl Hückel bereitwillig physikalische Methoden übernahm, war er zurückhaltend, wenn es darum ging, neueste Entwicklungen in der physikalischen Theorie − mitsamt den damit verbundenen grafischen Darstellungsformen – zu akzeptieren. In diesem Punkt glich er seinen deutschen Fachkollegen; seine Art zu denken verschafft uns daher Zugang zu deren Gedankengängen.

„Theoretische Grundlagen der organischen Chemie“

Walter Hückels einflussreichstes Werk war sein Lehrbuch „Theoretische Grundlagen der organischen Chemie“, von dem zwischen 1931 und 1961 neun Ausgaben erschienen.2) Die zwei Bände sind in vier Bücher unterteilt, aufeinanderfolgend nummeriert. Band 1, Buch 1 begann Hückel mit einer Versicherung an die Leser, dass seine Ausführung

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