Gesellschaft Deutscher Chemiker

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Digitalkompetenz in der universitären Chemie vermitteln

Nachrichten aus der Chemie, Februar 2026, S. 13-15, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Digitalkompetenz oder Digital Literacy umfasst die Fähigkeit, digitale Forschungsdaten zu erzeugen, zu analysieren, zu dokumentieren und die dafür notwendigen Tools zu beherrschen. Drei Projekte zeigen, wie sich Digital Literacy in die Hochschullehre implementieren lässt und was dabei zu beachten ist.

Die fortschreitende Digitalisierung wissenschaftlicher Prozesse wirkt sich stark auf die Hochschullehre aus, insbesondere in den Naturwissenschaften. In der Chemie bedeutet Digital Literacy nicht nur, mit Software umzugehen, sondern Kompetenzen im gesamten Lebenszyklus wissenschaftlicher Daten zu erwerben: vom Planen mit Datenmanagement-Plänen, wie sie die Deutsche Forschungsgemeinschaft für geförderte Forschung erwartet,1) über Erzeugung, Analyse und Speicherung bis zur Publikation nach den Fair-Prinzipien (findable, accessible, interoperable, reusable).2)

Smart Labs mit digitalen Labormanagementsystemen nutzt die Industrie, der wichtigste Arbeitgeber künftiger Chemiker:innen, seit Jahren. Und auch in der Akademia setzen sich elektronische Laborjournale (electronic lab notebooks, ELN) immer mehr durch, las

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