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Die unbekannten Pioniere des Erdölzeitalters

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Begann das Erdölzeitalter wirklich mit der erfolgreichen Bohrung Edwin Drakes im Jahr 1859 in Pennsylvania und mit der Errichtung des Rockefellerschen Ölimperiums? Ja, auch – doch es gibt eine Reihe anderer weniger bekannter Persönlichkeiten, die dem Erdöl zum Durchbruch verhalfen.

Die moderne Erdölförderung hat eine lange Vorgeschichte. Die Vorläufer des Erdöls waren Lampenöle zur Beleuchtung oder auch Öle für medizinische Anwendungen etwa aus dem „Pechbrunnen“ am Monte Zibio bei Modena, aus Pechelbronn im Elsass (Pechelbronner Schichten) sowie oberbayerisches „Petroleum“, das von Tegernseer Benediktinern als „Heiliges Quirin-Öl“ verkauft wurde, und später die Walöle. Flüssige Bestandteile aus Sickergruben wurden als neuartiger Rohstoff für Lampenöle diskutiert. Der Gedanke, Fraktionen des Erdöls mit seinem Siedepunkt zwischen 175 und 325 °C zu verwenden, lag in der Luft. Bereits um 900 n. Chr. hatte der persische Arzt Ar-Razi (Rhases) eine Art Destillation beschrieben. Und um das Jahr 1823 betrieben die russischen Brüder Dubinin nahe der Stadt Mosdok im Nordkaukasus eine primitive Destille für Erdöl aus Baku. Aber im zaristischen Reich war die Zeit noch nicht reif für e

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