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Die Ecke des Wirtschaftschemikers: Promotion geschaftt ‐ und arbeitslos

Nachrichten aus der Chemie, September 2016, Seite 866, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Nach der Lektüre der Fakten und Trends zu Chemiestudiengängen in der Juli-Ausgabe der Nachrichten aus der Chemie war ich alarmiert ob des hohen und steigenden Anteils stellensuchender promovierter Chemiker. Obwohl ich selber die Promotion als Regelabschluss in der Chemie nicht mehr als zeitgemäß ansehe, will ich für promovierte Chemiker (und jene in spe) eine Lanze brechen – und ein paar Worte an die Industrie richten.

Liebe Doktoranden und Promovierte! Angesichts der Marktlage mag sich bei dem einen oder der anderen unter Ihnen Frust oder gar Resignation einstellen. Geben Sie dem nicht nach. Sie haben einen der härtesten Studiengänge auf einem weltweit qualitativ hochwertigen Niveau durchlaufen. Sie können exzellent analytisch und logisch denken, haben umfangreiche praktische Fertigkeiten entwickelt, können mit Neuem und Unbekanntem umgehen und sind stressresistent. Das ist wertvoll – und darauf können, dürfen und müssen Sie stolz sein.

War es das schon? Nein. Die Industrie erwartet von Ihnen auch unternehmerisches Denken, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Interdisziplinarität sowie Kompetenzen in Projektmanagement und Führungswissen. Das alles haben Sie nicht

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