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Auf den Punkt

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

In Chemie, Pharmazie, Lebensmittelchemie und Biotech sind häufiger extreme Temperieraufgaben zu lösen, darunter schnelle Temperaturwechsel im Reaktor oder punktgenaues Heizen für Kunststoffe.

Oft stellt sich als Temperieraufgabe, einen Reaktor auf Betriebstemperatur hochzufahren und diese dann über einen langen Zeitraum exakt zu halten. Aber es gibt extremere Anforderungen – ein Beispiel: Bei einer Methanisierung in einem Power-to-Gas-Prozess sind Reaktionspartner erst auf 330 °C zu heizen, dann innerhalb weniger Minuten auf 150 °C abzukühlen (Temperieranlage in Abbildung 1).

Temperieranlage für schnelles Kühlen am Max-Planck-Institut in Magdeburg: Oben auf der Konstruktion sitzt der Behälter mit der Kühlflüssigkeit. Diese strömt nach automatisiertem Umlegen eines Drei-Wege-Hahns zum Temperiergut. Dieses befindet sich hinter der Temperieranlage in einem Rohr-in-Rohr-Reaktor aus wasserstoffbeständigem Edelstahl, der dort in einem abgeteilten Bereich (Kapelle) steht. Im inneren Rohr findet die Reaktion statt, während durch das äußere Rohr die Temperierflüssigkeit strömt.

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