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Adsorbenzien: sammeln durch tauschen

Nachrichten aus der Chemie, Februar 2019, S. 22-24, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Ionosilicas sind Funktionsmaterialien für Adsorptionsanwendungen. Ihre Bandbreite zeigt sich vor allem beim Anionentausch für die Aufarbeitung von Industrieabwässern und kontaminierter Lösungen, wie sie beim Rückbau von Kernkraftwerken anfallen können.

In der Materialwissenschaft erlaubt die supramolekulare Chemie über Bottom-up-Strategien, Oberflächeneigenschaften von Feststoffen zu kontrollieren. Insbesondere Soft-Templat-Synthesen machen durch die Verwendung von Porogenen poröse Materialien mit definierten Oberflächeneigenschaften zugänglich, etwa Ionosilicas [Nachr. Chem. 2019, 67 (1), 30].

Poröse Silicamaterialien haben wegen ihrer Oberflächeneigenschaften wie hoher Porosität sowie definierter Struktur- und Grenzflächeneigenschaften etliche Anwendungen: als stationäre Phase in der Chromatographie oder als Trägermaterial in Katalyse und Detektion.

Silica steht hier für Modifikationen von Siliciumoxiden. Ionosilicas sind besonders vielseitige Materialien, deren Oberflächen- und Grenzflächeneigenschaften sich für unterschiedliche Anwendungen maßschneidern lassen. So lassen sich die Adsorptionseigenschaften modulieren, etwa um Schadstoffe

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