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Zwanzig Jahre Science of Synthesis

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die Reaktionsdatenbank, Nachfolgerin des Houben-Weyl, feiert Jubiläum.

Am Anfang war der Houben-Weyl. Die beiden Namensgeber dieses Handbuchs zur chemischen Literatur, Theodor Weyl (1851–1913) und Heinrich J. Houben (1875–1940), hatten schon vor über 100 Jahren erkannt, dass in der Publikationsflut zur organischen Synthese eine Orientierungshilfe nötig war. Die ersten Zusammenstellungen kurz vor und nach dem Ersten Weltkrieg brachten sie als „Methoden der Organischen Chemie“ heraus.

Im Jahr 1952 nahm Eugen Müller, unterstützt von Otto Bayer, Hans Meerwein und Karl Ziegler, die Idee neu auf: Unter dem alten Titel Houben-Weyl wollte er ein umfassendes Kompendium der organisch-präparativen Chemie vorlegen. Dieses Mammutprojekt wurde schließlich bis zum Jahr 2003 weitergeführt. Obwohl ab dem Jahr 1990 erste Bände auf Englisch erschienen, blieb der Nutzen des Houben-Weyl nicht deutschsprachigen Lesern weitgehend verschlossen. Außerdem ließ zu diesem Zeitpunkt bereits der Siegeszug des Computers ahnen, dass gedruckte Registerbände bald antiquiert sein würden.

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