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Meldung

Zur Explosion in Leverkusen‐Bürrig

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Ende Juli sind Lagertanks auf dem Gelände der Currenta-Sonderabfalldeponie Leverkusen-Bürrig explodiert. Dadurch gab es mehr als 30 Verletzte und sieben Tote.

Das Zentrum mit Deponie, Kläranlage und Sonderabfallverbrennungsanlage gehört zum Chempark Leverkusen, betrieben vom Unternehmen Currenta, das bis Ende 2007 als Bayer Industry Services firmierte. Explodiert sind Tanks für chemische Abfälle. Dabei sind phosphor-, chlor- und schwefelhaltige Substanzen in Brand geraten.1)

Medien und Toxikologen äußerten sich besorgt über mögliche freigesetzte Chemikalien. In Ruß- und Staubpartikeln, die nach dem Brand niedergingen, fanden das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz sowie Currenta keine kritischen Mengen an Dioxinen und Furanen, polychlorierten Biphenylen und polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen.

Die aktuelle Explosion im ursprünglich zu Bayer gehörenden Entsorgungszentrum ist nicht der erste Störfall dort. Im Januar 2010 gab es in einem Gebindelager mit Produktionsabfällen einen großen Brand, und im Juli 1980 detonierten Flüssigabfälle im Anlieferungsbunker der Sondermüllverbrennung. MB

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