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Zetapotenzial und Wasseraufbereitung

Nachrichten aus der Chemie, Mai 2016, S. 537-539, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

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Die typische Wasserbehandlung beginnt mit der physikalischen Beseitigung von Verunreinigungen durch Sedimentation, durch die sich kontaminierte Materialien oder Verunreinigungen am Tankboden absetzen. Koagulation der Verunreinigungen erhöht die Sedimentationsgeschwindigkeit und macht den Vorgang so für die tägliche Wasseraufbereitung praktikabel.

Verunreinigungen im Wasser sind in der Regel anionisch und stabilisieren die Suspension. Positiv geladene Additive wie Aluminiumsulfat, kationische Polymere und andere kationische Gruppen neutralisieren die Oberflächenladung dieser Wasserverunreinigungen, wodurch die meisten Verunreinigungen effektiv koagulieren. Je nach Methode setzt sich diese Ausflockung direkt ab oder wird durch Filtration abgetrennt.

Koagulations- und Flockungssteuerung

Die Steuerung der Koagulation und Flockung ist angesichts der schwankenden Rohwasserqualität entscheidend für eine optimale Wasseraufbereitung. Die Eigenschaften der Flocken wirken auf nachgeschaltete Prozesse: Neigen sie etwa dazu zu brechen, gelangen sie vermehrt auf den Filter, Partikelbelastungen bis hin zur Trübung des Filtrats und reduzierte Filterlaufzeite

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