Gesellschaft Deutscher Chemiker

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Witzig in den Wissenschaften

Nachrichten aus der Chemie, Mai 2026, Seite 7, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Zwei Forschungsgruppen haben nach Humor in den Naturwissenschaften gesucht.

Wer macht mehr Witze, Biologen oder Biologinnen? Wie kommen die Späße beim Publikum an? Und werden die Witze eher am Anfang, zum Ende oder während einer Präsentation gemacht? Eine Gruppe von Biolog:innen wertete 531 Vorträge auf 14 Fachkonferenzen aus, um diesen Fragen nachzugehen.

Ihre Ergebnisse: Die meisten Vortragenden, 41,9 %, machten keine Witze, doch Biologen machten pro Vortrag durchschnittlich 0,35 mehr Witze als Biologinnen. Das bestätigte sich in den Kaffeepausen. Teilnehmerinnen erzählten den Studienautor:innen, sie machten keine Witze aus Angst, nicht ernst genommen zu werden.

42,2 % der Witze drehten sich um die aktuelle Situation, wie technische Schwierigkeiten oder die Nervosität des Vortragenden. Andere betrafen Wissenschaftsalltag und Forschung (18,5 %), Popkultur (5,9 %) und konferenzinterne Späße (3,4 %); sonstige Witze konnten die Studienautor:innen nicht eindeutig klassifizieren.

Den Großteil der Späße haben die Sprechenden zu Beginn ihres Vortrags gemacht, zudem einige am Ende. In der Mitte der Präsentationen gab es kaum Witze. Die Vortragenden nutzen Späße zu Begi

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