Gesellschaft Deutscher Chemiker
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Meinungsbeitrag

Wissensvermittlung: Auch Spaß muss sein

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

„Womit macht man Erdbeereis?“ „Mit flüssigem Stickstoff!“ Als mir ein vorlauter Grundschüler diese Antwort entgegenrief, war ich Anfang der 2000er Jahre gemeinsam mit einigen weiteren engagierten Kolleg:innen aus der Technischen Chemie der TU Wien im Kindermuseum ZOOM im Wiener Museumsquartier. Es war meine zweite Teilnahme an der Science Week mit ihrem Konzept des umgekehrten „Tags der offenen Tür“: Wissenschaft geht aus den Universitäten an ungewöhnliche Orte der Öffentlichkeit. Insgesamt waren diese Aktivitäten dem Image der Chemie als Problemverursacher und nicht als Problemlöser geschuldet. Die Universitäten als Orte des offenen Diskurses wollten die Chemie als Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Probleme positionieren. Dieser Paradigmenwechsel war und ist für Forschende und Lehrende herausfordernd, da man vor einem extrem heterogenen Publikum sprechen muss, ohne dessen Vorwissen zu kennen. Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht; deshalb finden sich üblicherweise nicht allzu viele Kolleg:innen, die über einen längeren Zeitraum diese Art der Öffentlichkeitsarbeit betreiben wollen.

Bei meiner ersten Teilnahme an der Science Week wurde eine Experimental-Show im E

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