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”Wir dürfen die deutschen Forscher nicht vergessen“

Nachrichten aus der Chemie, September 2010, S. 905-907, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Michael Dröscher: Bei Patenten liegt Deutschland in Europa vorn. Positiv zu sehen ist auch die Vernetzung der Wissenschaft mit der Wirtschaft. Der Innovationsstrom ist aber nicht so stark, wie er sein sollte. Vor allem gibt es Lücken in den Wertschöpfungsketten, zum Beispiel bei der Elektronik, und viele Bürger akzeptieren Technik und Naturwissenschaft nicht als Chance. Herr Reckmann, wie sehen Sie die Innovationskraft in Deutschland?

Bernd Reckmann: Das Netzwerk zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in Deutschland ist nicht schlecht. Es ist herausfordernd, das zu verteidigen. Dafür ist es gut, dass wir uns noch stärker für Kooperationen öffnen. Beunruhigend finde ich allerdings, dass die Zukunft immer stärker in Asien liegt.

Dröscher: Ließe sich etwas dagegen tun?

Reckmann: Die Ausgaben für technische Bildung — bereits für kleine Kinder — sind zu gering. Außerdem müssen wir die Technikakzeptanz in der Bevölkerung stärken. So könnte die Produktion von Kohlenstoffnanoröhrchen 100 000 Arbeitsplätze bringen, aber die Risiken der Produktion werden zu stark betont. Die Nanostudie und die Biotechstudie zeigen die Chancen für Deutschland, aber das Förderverhalten d

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