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Weniger Wegwerfkunststoff

Nachrichten aus der Chemie, März 2020, S. 28-30, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Wissenschaftler arbeiten an bioabbaubaren Polymermaterialien oder Recyclingtechniken für Plastikmüll. Aus dem Blick geraten dabei die Kunststoffabfälle, die Forscher in ihren Laboren selber produzieren. Manche sind vermeidbar.

Für Kunststoffe im Labor gibt es gute Gründe, etwa Arbeitssicherheit, Messgenauigkeit oder Sauberkeit: Handschuhe sind oft kaum zu dekontaminieren, Einmal-Pipettenspitzen verhindern Kreuzkontamination, und komplex aufgebaute Bioreaktoren lassen sich oft nur schwer und mit aggressiven Chemikalien reinigen, sodass sich Single-use-Reaktoren an vielen Stellen durchgesetzt haben.

Allerdings verursachten nach einer Überschlagsrechnung der Universität Exeter für das Jahr 2014 allein die weltweit 20 500 biologischen, medizinischen und agrochemischen Forschungsinstitute 5,5 Millionen Tonnen Plastikabfälle.1) Möglicherweise ist hier Spielraum, Müll zu vermeiden. Schließlich gibt es für andere Bereiche umweltfreundliche Strategien, um etwa bei Lösungsmitteln oder Puffern2) den Verbrauch zu verringern, sie wiederzuverwenden, zu recyceln – und dadurch gleichzeitig Kosten zu senken. Gaia Bistulfi vom D‘Youville College in Buffalo, USA,

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