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Wendejahre eines Akademieinstituts

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Seit 100 Jahren wird in Teltow am Südrand Berlins Polymerforschung betrieben. Die Eingliederung des Instituts für Polymerenchemie (IPOC), eines Akademie-Instituts der DDR, in die gesamtdeutsche Forschungslandschaft steht exemplarisch für die wissenschaftspolitischen Umbrüche im Zuge der Wende 1989/90.

Im Jahr 1921 nahm die Forschungs- und Patentzentrale der Glanzstoff AG in Teltow-Seehof die Textilfaserforschung auf. Hauptaufgabe innerhalb der Glanzstoff-Fabriken war es, die Herstellung von Textilfasern auf Cellulosebasis zu verbessern.

1949 übernahm die Akademie der Wissenschaften innerhalb ihres Forschungsbereichs Chemie den Standort als Institut für Faserstoff-Forschung. Die Aufgaben für Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung wurden deutlich erweitert: etwa bei der Verfahrensentwicklung für Reifencord aus Cellulose, bei Textilfasern aus Polyacrylnitril (Wolpryla), Polyamid (Dederon) oder Polyester (Grisuten).

Im Jahr 1972 wurde der Name in Institut für Polymerenchemie (IPOC) geändert. Forschungsthemen waren neuartige Materialien wie Polyelektrolyte, Polyethylen, Polyvinylchlorid oder Proteine und neue Anwendungen, etwa Wundpulver, Flockungsmittel,

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