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Wasserstoffperoxid

Funktioniert nach wie vor

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die Basischemikalie Wasserstoffperoxid wird seit mehr als hundert Jahren im industriellen Maßstab hergestellt. Inzwischen dient H2O2 dazu, Propylen zu Propylenoxid für Polyurethan-Vorprodukte zu oxidieren – mit Katalysator und mit Wasser als Nebenprodukt.

Die Industrie verbrauchte im Jahr 2021 dem „Chemical Economics Handbook“ zufolge weltweit etwa 6,3 Millionen Tonnen Wasserstoffperoxid. Es sollen demnach jährlich über fünf Prozent mehr werden.

Das Kreislaufprinzip

Anfang der 1930er Jahre suchten Chemiker der IG Farben (später BASF) in Ludwigshafen nach Verfahren, die sich als Kreisprozess zur Wasserstoffperoxidherstellung eignen. Georg Pfleiderer und Hans-Joachim Riedl arbeiteten ab dem Jahr 1935 daran, das Anthrachinonverfahren zu entwickeln, das als Autoxidationsverfahren (AO-Verfahren) in abgewandelten Formen heute noch genutzt wird (Abbildung rechts).

Beim Anthrachinonverfahren werden alkylierte Anthrachinone katalytisch zu Hydrochinonen hydriert, die bei der Reaktio

Industrie + Technik

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