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Wasserstoff vor Ort

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Wasserstoff, dezentral mit regenerativen Energiequellen erzeugt, kann regional den Energiebedarf von Industrie und Schwerverkehr decken.

Dezentrale Wasserstofferzeugung und -nutzung zahlen sich aus, wenn die Verteilerzentren (Hubs) richtig platziert sind. Der Studie „Industrielle Wasserstoff-Hubs in Baden-Württemberg“ des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA zufolge verringert dies die Abhängigkeit von Gasimporten.

Strom sei vor Ort mit Photovoltaik, Wind- oder Wasserkraft zu gewinnen, um die Elektrolyseure in den Hubs zu betreiben. Diese müssen in der Nähe von Industrie stehen, deren Bedarf an Prozesswärme, Hochtemperaturprozessen und Wasserstoffgas bekannt sein muss. Ideale Standorte lägen zudem nah an Straßen mit Lkw-Betriebshöfen, an denen sich Wasserstofftankstellen einrichten lassen. In Baden-Württemberg seien mögliche Standorte vor allem in den Regionen Rhein-Neckar und Karlsruhe.

Computersimulationen zeigen, dass sich so innerhalb von zehn Jahren 30 Prozent der fossilen Energie ersetzen lassen (Grafik). Jürgen Henke vom IPA-Team zufolge würden sich die Investition

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