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Wasser, Luft und Erde

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Schmelzendes Eis setzt Hg frei | Schmelzwasserabflüsse von Gletschereinzugsgebieten am südwestlichen Rand des grönländischen Eisschilds und den flussabwärts gelegenen Fjorden setzen ähnlich viel Quecksilber frei wie sonst in Flüssen im industriellen China zu finden ist: 1 bis 10 ng gelöstes Hg pro Liter. Das entspreche bis zu 42 Tonnen pro Jahr und damit etwa zehn Prozent des geschätzten globalen Flussexports in die Ozeane. Schmelzwasserflüsse liefern mehr als 150 ng pro Liter. Ungelöste Quecksilberpartikel gab es mehr als 2000 ng pro Liter.

Nach Vermutungen der Forscher ist die Quelle des Hgs wahrscheinlich die Erde am Boden des Eisschildes. Darauf deuteten etwa Vergleichsdaten von der Schneeoberfläche und aus dem Eis hin, wo sich Substanzen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe oder einer anderen industriellen Quelle sammeln. Das könnte für Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger wichtig sein, um das Management der Quecksilberverschmutzung zu planen.

  • 1 Nat. Geosci. 2021, doi: 10.1038/s41561-021-00753-w

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