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Warum hört niemand zu?
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Erinnern Sie sich an die letzte Konferenz, die Sie besucht haben? Sie schlendern an einem Poster vorbei, nippen an Ihrem lauwarmen Kaffee und werden plötzlich – zack! – von der Schockwelle der Begeisterung des Präsentierenden erfasst. 14 Minuten lang überspült er Sie ungefragt mit Details, bevor Sie überhaupt murmeln können: „Ich schaue mich nur um.“
Es ist oft besser, mit dem großen Ganzen zu starten. Doch auch das birgt Risiken. Stellen wir uns den einsamen, erschöpften Eisbären vor, der auf seiner schmelzenden Eisscholle sitzt und genervt ist, dass er schon wieder als Symbol für den Klimawandel dienen muss. Wir alle sind abgestumpft von diesem Bild, das uns genauso wenig bewegt wie das Foto eines Tackers.
Wie lässt sich Wissenschaft vermitteln, ohne Sorgfalt, Genauigkeit und Differenziertheit zu vernachlässigen und dabei ein verschieden zusammengesetztes Publikum erreichen? Diese komplexe Übersetzung erfo
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