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Warum Chemikerinnen gründen

Nachrichten aus der Chemie, Januar 2011, S. 93-96, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die Chemikerinnen Nicole Paschke und Sabine Brylak-Niemann fühlen sich oft wie Exoten. Denn sie haben etwas Ungewöhnliches getan: “Als Chemiker macht man sich nicht selbstständig”, berichten sie von der Verwunderung, die ihnen andere oft entgegenbringen. Das verstehen sie gar nicht. Denn ihre Internetagentur Kovalenz, die sie zusammen gegründet haben, läuft sehr erfolgreich. Sich selbstständig zu machen, haben sie nie bereut.

Existenzgründungen von Chemikerinnen hat das Projekt Exichem des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) untersucht (siehe Kasten). Die Forscher haben unter die Lupe genommen, unter welchen Rahmenbedingungen und mit welchen Motiven Frauen gründen und auf welche Hindernisse sie stoßen.

Angst vor der Selbstständigkeit

Tatsächlich ist die Chemiebranche nicht sehr gründungsoffen. Nur 4,5 Prozent aller Chemiker und 3,5 Prozent aller Chemikerinnen sind selbstständig, die anderen sind Angestellte oder Beamte.1 Von den GDCh-Mitgliedern sind 114 Mitglied in der Fachgruppe der freiberuflichen Chemiker, das ist ein Anteil von unter 0,4 Prozent.

Schon ein Großteil der Chemiestudenten schließt eine spätere Selbstst

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