Gesellschaft Deutscher Chemiker
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Meinungsbeitrag

Von wegen verschnarcht und angestaubt

Nachrichten aus der Chemie, März 2017, Seite 219, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

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Wie sind Sie vernetzt und wie kommunizieren Sie in Ihrer Community, wie mit der Zivilgesellschaft, wie mit Meinungsmachern in Presse und Politik? Wie informieren Sie sich über die Fachzeitschriften hinaus? Sind Sie in einer Linkedin-Gruppe und bei Xing, haben Sie einen Youtube-Kanal? Organisieren Sie Tagungen über Facebook? Engagieren Sie sich zusätzlich auch noch in einer wissenschaftlichen Gesellschaft? Oder sind diese für Sie nur noch überholte Organisationen?

Zugegeben, es geht hier um ehrwürdige Gesellschaften. Wir müssen uns fragen, ob die Herausforderungen, die Lorenz Oken 1822 zur Gründung der „Urmutter“ der wissenschaftlichen Gesellschaften in Deutschland, der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ), veranlassten, heute noch von Bedeutung sind. Damals gab es zwei wesentliche Aufgaben: Einerseits ging es darum, eine gemeinsame Plattform bei der zunehmenden Differenzierung der Naturwissenschaften und der Medizin zu formen. Andererseits sollten der wissenschaftliche Fortschritt und die Zukunftsperspektiven präsentiert werden – insbesondere für die Öffentlichkeit.

Heute gibt es drei Gründe, warum wissenschaftliche Gesellschaften nicht obsolet sind:

Leitartikel

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