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Von Viren, Würmern und Enzymen

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Viren in unseren Genen beeinflussen Hirnentwicklung | Humane endogene Retroviren (HERVs) sind fester Bestandteil unseres Erbguts sowie unfähig zu Replikation und Infektion. Werden sie jedoch aktiviert – etwa durch Umweltfaktoren –, aktivieren sie wiederum spezifische Gene, darunter solche, die an der Gehirnentwicklung beteiligt sind. Dies führt bei den Nervenzellen in der Großhirnrinde zu einem kompletten Funktionsverlust.

Zu diesem Ergebnis kommt ein Forscherteam des Helmholtz-Zentrums München. Sie hatten für ihre Experimente HERVs in menschlichen embryonalen Stammzellen mit der Crispr-Technik aktiviert und daraus Nervenzellen entwickelt.

  • 1 Cell Stem Cell 2021, doi: 10.1016/j.stem.2021.04.009

Ameisen mit Bandwurm leben länger | Ameisen, die mit einem Bandwurm infiziert sind, leben entgegen der Norm länger als ihre nicht infizierten Nestgenossinnen. Dies zeigte eine Studie an Arbeiterinnen der Ameisenart Temnothorax nylanderi, die in Mitteleuropa häufig ist und kleine Kolonien etwa auf dem Waldboden bildet. Nach Angaben der Forschenden gleicht die Lebenserwartung der infizierten Ameisen der von Königinnen

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