Gesellschaft Deutscher Chemiker

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Von Irrlichtern und Mikroblitzen

Nachrichten aus der Chemie, März 2026, S. 64-67, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Irrlichter, die sagenumwobenen Lichtkugeln über Mooren, beflügeln die Fantasie von Künstlern, Literaten – und Forschenden. Ein Team aus Stanford glaubt, nun eine Erklärung für Irrlichter gefunden zu haben und ein neues Gebiet der Chemie gleich mit.

Seit Jahrhunderten geben spukhafte Leuchterscheinungen in Mooren den Menschen Rätsel auf. In manchen Erzählungen sind Irrlichter die verlorenen Seelen ungetauft verstorbener Kinder oder im Moor ertrunkener Wanderer, in anderen das Werk böser Naturgeister. Wer ihnen folgt, wird ins Verderben gelockt.

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Ein Irrlicht lockt einen Wanderer tief in den Wald – aus dem er mutmaßlich nie zurückkehren wird. Auf seinem Gemälde von 1862 personifiziert der Schweizer Symbolist Arnold Böcklin das Irrlicht als weibliches Geistwesen. Bild: Arnold Böcklin, Das Irrlicht, 1862 (Ausschnitt), © Museum Georg Schäfer, Schweinfurt

Auch in Goethes Faust weist ein Irrlicht, eine trügerische und spukha

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