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Von Ideen zu Objekten

Nachrichten aus der Chemie, September 2013, Seite 898, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Liberator heißt die selbstgebastelte Plastikpistole des Amerikaners Cody Wilson, deren Bauplan er im Internet veröffentlichte. Um aus den virtuellen Daten eine funktionsfähige Waffe herzustellen, benutzte er einen 3D-Drucker. Diese Maschine druckt nicht Wörter, sondern Gegenstände: Tassen, Schuhe, Zähne, Pizzen und eben auch Waffen.

Stärken und Schwächen

Gängige 3D-Drucker, die sich auch für den Privatgebrauch eignen, ähneln im Funktionsprinzip den Heißklebepistolen: Sie schmelzen in ihren Düsen Fäden aus Polymilchsäure oder Acryl-Nitril-Butadien-Styrol und tragen sie auf eine Fläche auf. So bilden sie den Grundriss des gewünschten Objekts. Ist eine Schicht abgekühlt, spritzt die Düse weitere Schichten, so dass ein dreidimensionaler Gegenstand wächst. Hat er herausragende Teile, zum Beispiel die Arme einer Figur, druckt eine zweite Düse Stützelemente aus einem niedriger schmelzenden Kunststoff dazu. Sie stabilisieren die Konstruktion, bis der Kunststoff hart genug ist. Die Stützen lassen sich nachträglich abschmelzen oder -brechen. Um die Sollbruchstelle zu glätten, kommt niemand um manuelle Arbeit mit der Feile herum.

Diese Drucktechnik leidet noch unt

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