Gesellschaft Deutscher Chemiker

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Von fruchtig‐süß zu bitter‐herb

Nachrichten aus der Chemie, März 2026, S. 12-13, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Was passiert beim Rösten, und wie beeinflusst das den Geschmack?

Zwei Drittel der Deutschen trinken täglich Kaffee1) – das sind rund 55 Millionen Menschen. Für 76 % der Kaffeetrinkenden ist der Geschmack wichtig, nur für 22 % ist das Röstverfahren ein Auswahlkriterium.2) Dabei ist beides miteinander verbunden. Denn je nach Rösttechnik schmeckt ein und dieselbe Bohne fruchtig-süß oder bitter-herb.

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Bild: Ariyan Rocky / Adobe Stock

Ein Balanceakt

Ungeröstete Kaffeebohnen sind grün und riechen nach Heu. Je länger die Röstung, desto dunkler wird die Bohne. Es gibt die Röstgrade hell, mittel und dunkel.

Durch das Rösten wird die Bohne nicht nur braun, sondern erhält auch ihr typisches Kaffeearoma.

In kleineren Röstereien wird der Kaffee traditionell geröstet, meist in Trommelröstern. Jede Charge umfasst etwa 6 bis 13 kg. Die Bohnen werden etwa 10 bis 20 Minuten lang auf

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