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Von der Mücke in die Schwalbe

Nachrichten aus der Chemie, September 2022, S. 52-55, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Wie Wicht und Team am Antiepileptikum Carbamazepin zeigten, gelangen Schadstoffe aus dem Abwasser über Insekten in terrestrische Ökosysteme. Eine hochempfindliche LC-MS/MS-Methode nach Quechers-Extraktion, die nur drei Individuen als Probe benötigt, belegt: Die Carbamazepin-Belastung in Mückenlarven hängt von der Gewässerkonzentration ab und bleibt über das Larvenstadium hinaus konstant. Auf Basis dieser Information berechneten sie für Schwalben eine tägliche Carbamazepin-Aufnahme von bis zu 5 μg · kg–1 über den Verzehr belasteter Mücken. Auch polare Substanzen mit relativ geringen Biokonzentrationsfaktoren führen also zu hohen Aufnahmemengen bei Spitzenprädatoren. GeD

  • Anal. Bioanal. Chem. 2022, doi: 10.1007/s00216–022–04117–0

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