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Bestnote

Uran 1+

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die Gruppe um Layfield hat die Grenzen der möglichen Oxidationsstufen des Urans weiter hinausgeschoben, indem sie zum ersten Mal eine Verbindung synthetisiert hat, in der Uran – und damit überhaupt ein f-Element – in der Oxidationsstufe +1 vorliegt. Als Ausgangsverbindungen eignen sich sowohl der zweiwertige Uran(II)-Metallocen Komplex [U(η5-C5iPr5)2] als auch der dreiwertige Uran(III)-Metallocen-Komplex [IU(η5-C5iPr5)2], die mit Kaliumgraphit in Gegenwart von 2.2.2-Kryptand zum Uran(I)-Metallocen Komplex [K(2.2.2-Kryptand)]+[U(η5-C5iPr5)2] (C5iPr5 = Pentaisopropylcyclopentadienyl) reduziert werden. Die entsprechende Metall-Ligand-Bindung hat Anteile von 5f-, 6d-, und 7s-Orbitalen des Urans mit einem schwach kovalenten Bindungsanteil der 6d-Orbitale. MZ

  • J. Am. Chem. Soc. 2022, doi: 10.1021

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