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Universitäres Selbstbewusstsein

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Autonomie bringt Qualität in Forschung und Lehre

Die Bologna-Reform hat zweifellos im europäischen Hochschulraum viel bewegt. Dies gilt allen Unkenrufen zum Trotz auch für die Chemie, auch wenn hier schon seit Generationen ein modularisiertes Studium gelebt wird und die “employability” unserer Absolventen außer Frage steht. Der Konsens über ein sechssemestriges Kerncurriculum, das Würzburger Modell, bestand lange vor der großen Hochschulreform. Dennoch steigert es erfahrungsgemäß die Qualität, mit Offenheit für Innovationen hin und wieder lieb gewonnene Gewohnheiten infrage zu stellen.

Zusammen mit der Reform der Studiengänge kam die Verpflichtung zur Akkreditierung. Nun bezahlen wir Agenturen, die ihrerseits Personal beschäftigen, das sich externe Experten sucht — ironischerweise uns selbst oder uns bekannte Kolleginnen und Kollegen. Sie sollen dann an unseren Universitäten ein qualitätsvolles Studium sicherstellen. Kein Zweifel, dies ist ein Reflex auf Monita vergangener Jahre. Langfristiges Ziel muss jedoch sein, an unseren Universitäten selbst Instrumente zu schaffen, die die Qualität unserer Arbeit prüfen und stetig verbessern.

Die Johannes-Gutenberg-U

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